Kategorie: "Stories"

guido 28.05.09 12:10  Mountainbiking in den 70ern

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spannender und bebilderter Artikel zum Ursprung des MTB.

guido

Lest mal den netten Artikel über die Ursprünge des Mountainbikens und schaut Euch die coolen Bilder an. Ob die Schlaghose die praktikabelste Lösung war? :-)

 http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4205/die_breitreifen_bande.html

Ziemlich genau vor einem Jahr hab ich mir in San Franscisco ein Bike gemietet und bin den Mount Tamalpais rauf und runter gefahren. Als lange Tagestour mit Überfahrt über die Golden Gate Bridge absolut empfehlenswert, vor allem der Trail mit Blick auf den Pazifik.




mtbiker 21.05.07 19:40  Hans "No Way" Rey

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Artikel über den "Godfather of Trail"

mtbiker

In der aktuellen Ausgabe der Maxim 05/2007 ist ein Artikel über Hans "No Way" Rey, der als einer der verrücktesten Biker gilt und als erster Freerider verehrt wird.

Der Biker, der sich selbst als "Wundertüte auf Rädern, bunt und voller Überraschungen" bezeichnet, hat z.B. den kompletten Inka-Trail in Peru befahren und auf den Spuren Moses den Berg Sinai erklommen. Im Heft sind einige beeindruckende Bilder davon zu sehen.

Er ist übrigens der Meinung, dass Biker zwar generell keine "Chick Magnets" sind, jedoch auf den Hintern von Bikern stehen.




mooskopf 27.01.07 10:01  Drei Tage - zwei Biker - ein Weg

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"Der Westweg hat viele Gesichter - wir haben sie gesehen!" Die Idee, eine Mehrtages-Tour im Schwarzwald zu fahren, war schon lange da, aber es scheiterte bisher an der Umsetzung. Nachdem in der März-Ausgabe des Schwarzwald-Mountainbiker der Top-Touren-Tipp 2006 vorgestellt wurde, war uns klar: Wir fahren den Westweg!

mooskopf

Wir, das sind Andreas Gröschl aus Renchen-Erlach und Markus Wiegert aus Oppenau. Seit Jahren sind wir als begeisterte Mountainbiker vor allem im Schwarzwald unterwegs. Im Jahr 2004 riefen wir die Radsport-Abteilung der Betriebssportgemeinschaft Sparkasse Offenburg/Ortenau e.V. (www.bsg-so.de) ins Leben und versuchen seither, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen für den faszinierenden und naturverbundenen Sport zu gewinnen.

Zwischen WOMC (Offenburg) und ULTRA-Bike (Kirchzarten) fanden wir noch genau drei freie Tage unter der Woche. Da der Top-Touren-Tipp 2006 auf vier Einheiten angelegt war, beschlossen wir kurzfristig, die Etappenanzahl auf drei zu komprimieren. Im Nachhinein betrachtet mussten wir allerdings feststellen, dass dies eine schweißtreibende und konditionell harte Entscheidung war. Unseren Ausgangspunkt verlegten wir von Pforzheim nach Ittersbach.

Etappe 1: Ittersbach - Wahlholz (88 km, 2.555 Höhenmeter)

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Blick ins Murgtal

Per Bahn ließen wir uns von Renchen über Karlsruhe nach Ittersbach chauffieren. Noch war es mit 12 Grad recht kühl, aber der Wetterbericht versprach drei regenfreie und sonnige Tage. Unser Gepäck konnten wir auf ein Minimum begrenzen, weil wir Kleidung, Material und Verpflegung für den nächsten Tag bereits vorher an unserem 1. Etappenziel Wahlholz (kurz nach dem Schliffkopf) deponiert hatten. In unseren Rucksäcken befanden sich somit nur 2 Schläuche, Mini-Tool, Windjacke, Armlinge, Handy, etwas Geld, Landkarte, Riegel, Gels und Obst.

An der "Schwanner Warte" hatten wir den ersten Kontakt mit der roten Raute und unser Entschluß stand fest: "Auch wenn es Ausweichstrecken gibt: Wir fahren den Westweg!" Schon die ersten Kilometer über Dobel und den Hohlohturm zeigten uns unmissverständlich, dass es keine Spazierfahrt wird. Hier konnten wir die ersten Panoramablicke in die Rheinebene und über den Schwarzwald genießen, die den Westweg so unvergesslich machen.

Ein traumhafter Downhill mit über 650 Metern Höhenunterschied erwartete uns Richtung Forbach. Es gab hier zwar eine beschriebene "Umgehung", aber diesen Trail wollten wir uns nicht entgehen lassen. Auf dem Weg, der durch einen Holzpolder etwas versteckt war, entdeckten wir einen Pavillion auf einem Felsvorsprung mit einem grandiosen Blick in das unter uns liegende Murgtal. Kurz danach wussten wir, was mit der Beschreibung im Top-Touren-Tipp gemeint war, der "sehr schwer zu fahrenden Singletrail" befand sich vor unseren Lenkern. Unten angekommen tankten wir unsere leergesogenen Trinkflaschen am Hexenbrunnen auf, der anlässlich 100-Jahre-Westweg errichtet wurde.

 

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg An der Schwarzenbach-Talsperre

Eigentlich hatten wir vor, uns in Forbach an einer Bäckerei zu versorgen, aber leider mussten wir feststellen, dass dies um die Mittagszeit nicht möglich war. So haben wir uns einen Riegel geschnappt und den Anstieg in Richtung Schwarzenbach-Talsperre unter das Profil genommen. Hier ging es richtig zur Sache, steile und zum Teil unbefahrbare Trail-Abschnitte zwangen uns zum Schultern oder Schieben der Bikes.

 

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Der Mummelsee

Bei einer kurzen Verschnaufpause galt es wieder Kraft zu sammeln für den nächsten Anstieg auf die Badner Höhe mit dem Friedrichsturm (1.002 m). Von hier aus hatten wir die Hornisgrinde im Blick. Allerdings lag dazwischen noch ein Tal. Also: runter und gleich wieder rauf, vorbei an Untersmatt, direkt über den Ochsenstall und weiter, manchmal zu Fuß, zur Hornisgrinde (1.164 m). Dort stellte sich langsam ein Hungergefühl ein. Deshalb hielten wir uns nicht lange auf und fuhren auf einem groben Sandsteinweg teilweise über Treppen ab zum Mummelsee, um danach wieder den Anstieg zur Darmstädter Hütte mit anschließendem Blick auf den Wildsee zu nehmen. Die Abfahrt führte uns über den Skihang am Ruhestein weiter über den 1.000-Meter-Höhenweg. Dem "Hungerast" nahe wäre es Zeit für eine Abkürzung gewesen, aber "wir fahren den Westweg!", so kamen wir am Schliffkopf (1.055 m) an. Es folgte nun die Abfahrt zu unserem 1. Etappenziel Wahlholz (Schwiegereltern von Markus). Unterwegs dahin bot sich uns noch ein herrlicher Einblick ins Renchtal mit unserem "Hausberg" Mooskopf auf der gegenüberliegenden Seite.

Obwohl wir uns nach einer Dusche sehnten, setzten wir uns verschwitzt an den mit Kartoffelsalat, grünem Salat, reichlich Bratwürsten und frisch gebackenem Brot gedeckten Tisch und stillten unseren Hunger. Das Fazit nach dem ersten Tag: "Wenn du auf einem breiten Weg fährst und es zweigt rechts oder links ein kleiner steiler Pfad ab, dann hast du den Westweg gefunden."

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Höhenprofil der 1. Etappe

 

Etappe 2: Wahlholz - Thurner (96 km, 2.681 Höhenmeter)

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Durch jedes Matschloch ...

Nach einem reichhaltigen Frühstück und einem kurzen Check der Bikes starteten wir am Wahlholz gegen 10.15 Uhr zu unserer 2. Etappe. Wir hatten uns das Höhenprofil angeschaut und dachten, es würde heute eine "lässigere" Ausfahrt werden, aber es sollte anders kommen.

Das erste Teilstück bis Hausach, das geniale und kraftraubende Trails vorwies und nicht immer steil berauf oder bergab, aber immer steinig oder matschig war, zog sich und zog sich. Der Westweg führte uns über die Zuflucht bis zur Alexanderschanze. Weiter ging es mit Ausblicken nach Bad Peterstal-Griesbach und ins obere Renchtal, vorbei am Glaswaldsee und über eine schnelle Schotterpiste auf den Freyersberg. Unterwegs passierten wir den Harkhof und den Brandenkopf, bevor wir nach ca. 37 anstrengenden Kilometern endlich vom Spitzfelsen auf Hausach blicken konnten. Das war der Teil, den wir als "eher flaches leichtes Stück" vermutet hatten. Eine Singeltrail-Abfahrt, von der wir heute noch schwärmen, brachte uns nach Hausach, wo wir den am Vortrag verpassten Bäckereibesuch nachholten. Außerdem legten wir hier einen kurzen Bike-Shop-Stopp ein, bei dem wir bevorzugt bedient wurden. Danke nochmals.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Hier ist Technik gefragt ...

Jetzt lagen 5 km mit 500 Höhenmetern vor uns. Das schien uns Grund genug, auf dem Farrenkopf das mitgenommene Vesper mit Speck und Brot zu verzehren. Vor der Hütte beratschlagten wir den weiteren Tourverlauf und legten das 2. Etappenziel kurzfristig auf das Thurnerwirtshaus fest. Diese Entscheidung teilten wir unserem Arbeits- und Teamkollegen Ralf Metzmacher mit, der sich bereit erklärt hatte, als Service- und Versorgungsmann an die Strecke zu kommen.

Die folgenden Anstiege über den Huberfelsen zum Karlsstein hatten es nochmal richtig in sich und machten unsere Muskulatur mürbe. Nun war es endgültig aus mit der Vorstellung einer "Relaxstrecke".

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg ... hier natürlich auch.

Während einer Abfahrt auf Schotter sollte man nie zurückschauen. Ein kurzer Rückblick nach einem Schild - schon war es passiert. Wir hatten beide zurückgeschaut und Markus hatte dabei nicht gemerkt, dass Andreas langsamer fuhr. Ein Abdruck des Bar-Ends an Andreas' Unterarm und Schürfwunden an Markus' rechtem Knie, Oberschenkel, Ellenbogen und Schulter waren die Folge. Glücklicherweise ist nichts ernsthaftes passiert.

Die Ankunftszeit am Thurnerwirtshaus mussten wir telefonisch auf "kurz vor 21 Uhr" verschieben. Vorbei an der Kalten Herberge waren es nur noch 9 km bis zum Tagesziel. Dort wurden wir um genau 20.50 Uhr mit dem Schild "Durchgehend Warme Küche bis 20.30 Uhr" empfangen und wir dachten, dass das nicht wahr sein kann. Ralf erwartete uns schon eine ganze Weile und die Wirtin hatte doch noch Erbarmen mit uns. Spätestens die Bestellung ließ sie wissen, dass wir wirklich hungrig waren: "Jeweils eine doppelte Portion Kässpätzle, bitte, und zwei Cola-Weizen." Mahlzeit, wir waren wieder hergestellt.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Höhenprofil der 2. Etappe

 

Etappe 3: Thurner - Kandern - Schliengen (98 km, 2.505 Höhenmeter)

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Einfach traumhaft!

Die dritte Etappe nahmen wir etwas früher in Angriff. Um 9.30 Uhr verließen wir das Quartier mit dem festen Tagesziel, um 18.00 Uhr irgendwo in Bahnhofsnähe das WM-Eröffnungsspiel Deutschland - Costa-Rica anzuschauen. Es war eine reine Wohltat am Titisee vorbei über Bärental, den Feldberg im Blick hinauf zum Zweiseenblick zu biken. Der Weg war angenehm breit und wäre da nicht immer wieder diese rote Raute gewesen, hätten wir angenommen, wir müssen falsch sein. Im Gegensatz zu den beiden Vortragen kamen wir richtig schnell voran.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Der Weg.

Gegenüber Wanderern haben wir uns übrigens vorbildlich verhalten, immer freundlich gegrüßt und frühzeitig auf uns aufmerksam gemacht, um das Image der Mountainbiker aufzupolieren. Das ist auch unsere Empfehlung an jeden, der sich auf solch eine Strecke wagt.

Das nächste und höchste Ziel war der Feldberg (1.493 m). Bevor wir Richtung Wiedener Eck abfuhren, gab es die erste Stärkung auf dem Gipfel. Dem Hinweis, ab dem Wiedener Eck den Westweg zu verlassen und den Belchen auf Asphalt und dem Schwarzwald-Radweg zu umfahren, sind wir gefolgt. Durch Oberböllen und Neuenweg haben wir die Landstraße genommen und ehrlich gesagt, es tat richtig gut.

Endlich hatten wir unsere rote Raute wieder. Ihr folgten wir über herrlich schmale Pfade bis an den Fuß des Blauen (1.165 m), an dessen 2,5 km langen Rücken wir uns im geschlossenen Wald steil aufwärts kämpften. Die Anstrengung der letzten Meter wurde umgehend belohnt. Ein Rundumblick nach Basel, Kandern und den Rhein, der unseren Atem stocken ließ, eröffnete sich uns auf dem Gipfel. In diesem Moment waren alle Strapazen vergessen.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Blick vom Blauen Richtung Basel

17.00 Uhr, noch genau eine Stunde bis zum Anpfiff. Ein kurzer Blick auf die Karte sagte uns, dass wir in Kandern den Westweg nach Schliengen verlassen würden. Eine knapp 10 km lange Abfahrt mit klasse Trail-Passagen und dazwischen nochmal einem kurzen, aber knackigen Anstieg trennte uns von Kandern. Auf Asphalt rollten wir nochmals 9 km unter Windschattenausnutzung bis Schliengen. Jetzt musste alles schnell gehen. In der Ortsmitte sprachen wir einen Passanten an: "Wir brauchen drei Dinge: einen Fernseher, ordentlich was zu Essen und den Weg zum Bahnhof." Zwei Minuten später saßen wir rechtzeitig zur Nationalhymne an der Theke einer Pizzeria. Geschafft! Während sich die Fußballer anstrengten, füllten wir unsere Akkus mit zwei riesigen Pasta-Tellern und Pizza.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Hunger!

Für die Strecke Schliengen - Offenburg nahmen wir die Bahn, um dann die restlichen Kilometer per Rad nach Hause auszurollen. Der Dreck unserer bisher schönsten Mountainbike-Tour verschwand anschließend im Abfluß der ausgiebig genutzten Dusche. Die in knapp 20 Stunden zurückgelegten 282 km und 7.741 Höhenmeter werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Drei Tage - zwei Biker - ein Weg Höhenprofil der 3. Etappe

Also, genug vorgeschwärmt. Wir sehen uns im Wald.

Andreas Gröschl & Markus Wiegert
www.bsg-so.de

 




mitch-schweich 20.12.06 22:15  Marzocchi Airdrome 2006

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Andreu Lacondeguy gewinnt ersten Marzocchi Airdrome vor Darren Berrecloth!!!

mitch-schweich

 

                              Andreu Lacondeguy gewinnt ersten Marzocchi Airdrome

 

 

 

 

Der erste Tag des SuperCross-Over München stand im Zeichen des Mountainbike Sports. Der Marzocchi Airdrome, größter Indoor Dirt Jump Contest jemals, wurde mit einem beeindruckenden Feuerwerk gebührend eingeleitet. Die Zuschauertribüne bebte als die fünfzehn Fahrer aus sieben Nationen als Auftakt für das gesamte Wochenende einen Mix aus Flips und Whips auspackten.

Letztendlich hießen die drei Sieger dieses außergewöhnlichen Contests Andreu Lacondeguy (ESP), Darren Berrecloth (CAN) und Lance McDermott (UK).

 

Bei den Dirt Jumps in der Münchener Olympiahalle, die in dreitägiger Arbeit aufgeschüttet wurden, handelt es sich um die bisher größten Jumps, die es bei einem Mountainbike Contest gab. Der erste Sprung war 10m lang und der Zweite mit knapp 7m etwas kürzer. Bei der Ankunft zum ersten Training war den fünfzehn Fahrer anzusehen, dass sie mit so einem gewaltigen Set-Up nicht gerechnet hatten. Aber bereits nach ein paar Läufen war ein Lächeln in den Gesichtern zu erkennen. Die Startrampe wurde kurzerhand komplett mit Holz ausgelegt, um die Anfahrt zu beschleunigen und es dauerte nicht lang bis die ersten Tricks ausgepackt wurden.


Vor 7.000 Zuschauern begann das Qualifying, welches zwei Läufe für jeden Fahrer umfasste. Andreu Lacondeguy zeigte einen absolut überzeugenden Run – Backflip am ersten Jump und 360-Tailwhip am Zweiten – und sicherte sich somit Platz eins im Qualifying. Neben ihm schafften es weitere 7 Fahrer ins Finale.


 

John Jesme, der sich als Achter qualifizierte, hatte bereits für den Fall, dass er ins Finale schafft, einen Double Backflip am ersten 10m Sprung angekündigt. Die übrigen Fahrer versuchten vergeblich, es ihm auszureden, denn keiner außer ihm war der Meinung, dass sich der erste Jump für diesen Trick eignen würde.

Aber wer Jesme kennt, weiß, dass ihn so etwas nur noch mehr anspornt. Die Zuschauer vom Moderator über das Vorhaben aufgeklärt, waren nicht mehr auf ihren Sitzen zu halten.


Aber Jesme’s Traum vom Double Backflip wurde schnell zerstört. Er eröffnete das Finale und stürzte schwer. Wegen technischem Defekt musste Jesme die restlichen Läufe der Finals als Zuschauer auf der Tribüne verbringen. Hätte sein Rad nicht aufgegeben, wäre er weiter gefahren, denn er blieb unverletzt.

 

Nach so einem unglaublichen Trickversuch, spürten die übrigen Finalisten den Druck, ebenfalls ihre besten Tricks auszupacken.


Jeder Fahrer hatte drei Läufe, um die Judges zu beeindrucken und genau das taten sie auch. Lance McDermott’s zweiter Lauf war eine Kombination aus Backflip und Frontflip. Im dritten Lauf zeigte der UK-Fahrer noch einen No-Hander gefolgt von einem Backflip-Superman. Er sicherte sich damit Platz drei. Mit einer noch saubereren Landung wären vielleicht noch ein paar Punkte mehr drin gewesen.

 

Darren Berrecloth konnte Platz zwei mit einem soliden Lauf belegen, er packte einen Trick aus, den bisher niemand von “The Claw” kannte. Berrecloth zeigte am ersten 10m Sprung einen unglaublichen 360 und überraschte dann mit einem 360 Tailwhip die Judges wie auch die Fans. Dieser flüssige Lauf brachte ihm den verdienten Podiumsplatz vor McDermott.


 

Aber ganz oben hatte dann Andreu Lacondeguy noch ein Wort mit zu reden. Zwei unglaubliche Läufe brachten dem 17-jährigen Kona-Fahrer Platz eins. Sein erster Lauf war eine Kombination aus Backflip und 360 Tailwhip und im Zweiten legte er noch einen drauf: Backflip erneut am Ersten und Double Tailwhip mit fast ganz sauberer Landung am Zweiten. „Hier zu gewinnen ist ein unglaubliches Gefühl. Vor 2 Jahren war ich mal als Gast bei einem Motocross Rennen und träumte davon, mal bei einem ähnlichen Event dabei zu sein. Beim Marzocchi Airdrome im Zuge des SuperCross-Over mit Sportlern aus anderen Sportarten wie Ronnie Renner am Start zu sein und noch zu gewinnen, ist der absolute Wahnsinn.“ Der Spanier fliegt mit 5.000 EUR im Gepäck nach Hause.


 

Ergebnisse:

  1. Andreu Lacondeguy (ESP)
  2. Darren Berrecloth (CAN)
  3. Lance McDermott (UK)
  4. Cameron McCaul (USA)
  5. Greg Watts (USA)
  6. Amir Kabbani (GER)
  7. Jamie Goldman (USA)
  8. John Jesme (USA)

 

 

Der erste Marzocchi Airdrome ging mit einer gebührenden Siegerehrung zu Ende. Go-Go Girls überreichten den 3 Siegern übergroße Schecks und jeweils eine Ogio Tasche. Bei der anschließenden Rider Party, die bis in die frühen Morgenstunden ging, war von Müdigkeit nichts zu spüren.


 

Der Marzocchi Airdrome, der erstmalig im Zuge des SuperCross-Over München inszeniert wurde, war aus Zuschauer, -Fahrer und Organisatorensicht ein überzeugender Auftaktevent, der mit Sicherheit im nächsten Jahr gerne wieder gesehen wird.

 

Einen kleinen Wehmutstropfen gab es bei dem Ganzen jedoch leider auch: Der Berliner Timo Pritzel stürzte im Training und konnte somit beim Contest nicht dabei sein.

 


Quellen:www.rasoloution.com, www.marcotoniolo.com




ifma 15.09.06 14:36  auf dem Stand von BerGaMot

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Wir lassen uns die Neuheiten für das Jahr 2007 zeigen von Andreas Pehlgrim.

ifma

Anreas Pehlgrimm zeigt uns den neuen abgestützten Eingelenker am Threesome 7.7. Die Technik bringt ein sensibleres Ansprechverhalten des Hinterbaus und verbesserte Optik durch die 3D-Schmiedeteile. Und das Bike wird auch noch leichter. Alle Gelenke sind aus voll-gedichteten Industrielagern für Langlebigkeit.

 
Hier sehen wir unten das Big Air Team in limitierter Auflage komplett aufgebaut für 2007

 

 

Und hier noch das Team DH auch komplett aufgebaut. 2006 gab es ja nur den Rahmen.

 

 


Unten sehen wir das Platoon Limited. Voll-Carbon Hardtail mit komplett neuer XTR, XT-Scheibenbremsen für preisbrecherische 2.199,- € in 2007.


 

 




ifma 15.09.06 13:53  Shock Therapy auf der IFMA

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Björn berichtet von den neuen Designs bei Shock Therapy

ifma


 Hier der Einstiegsrahmen von Shock Therapy. Ist ein Viergelenker, 200 bis 220 mm Federweg, verstellbar in Lenk- und Sitzwinkel. Komplett neuer Rahmen und Design für 2007, in schwarz und rot. Der Schwarze ist mehr als Freerider aufgebaut, der Rote ist eher der Racer.

 

Schaut Euch Björn an mit dem neuen Helmdesign vom "Joker". Gestern auf den Rheinterassen wohl etwas viel Kölsch in sich eingeflößt... ;-) 

 




guido 06.09.06 19:52  Bilder und Stories vom Biken

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Hier sollen nach und nach einige nette Bilder und Comments vom Biken geposted werden. Wird bestimmt eine lustige Sache.

guido

Biken findet nicht immer in der Sonne statt - und endet auch nicht immer im Biergarten. Den wahren Mountainbiker sollte ein wenig Feuchtigkeit nicht weiter stören ;-)

Aber natürlich sollen nicht nur Missgeschicke hier hinein, sondern auch Erfolgserlebnisse.

Hier ein wunderschöner No-foot Can-Can, der bei der Einweihung des Trierer Dirtparks geflogen wurde, der im Rahmen der Red Bull Backyard Digger Aktion entstanden ist. Im Hintergrund die Uni Trier, die hier quasi überflogen wird... :-)

Über Eure Kommentare freue ich mich schon jetzt. Also, lasst mal hören.

lg, Guido




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